Sexismus

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August 19, 2022

Sexismus ist Vorurteil oder Diskriminierung aufgrund des eigenen Geschlechts oder Geschlechts. Sexismus kann jeden treffen, betrifft aber vor allem Frauen und Mädchen. Es wurde mit Stereotypen und Geschlechterrollen in Verbindung gebracht und kann die Überzeugung beinhalten, dass ein Geschlecht oder Geschlecht einem anderen an sich überlegen ist. Extremer Sexismus kann sexuelle Belästigung, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt fördern. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts kann Sexismus umfassen. Dieser Begriff ist definiert als Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtsunterschiede. Geschlechtsspezifische Diskriminierung wird insbesondere im Hinblick auf die Ungleichheit am Arbeitsplatz definiert. Sie kann sich aus sozialen oder kulturellen Bräuchen und Normen ergeben.

Etymologie und Definitionen

Laut Fred R. Shapiro wurde der Begriff "Sexismus" höchstwahrscheinlich am 18. November 1965 von Pauline M. Leet während eines "Student-Faculty Forum" am Franklin and Marshall College geprägt. Konkret taucht das Wort Sexismus in Leets Forumsbeitrag „Women and the Undergraduate“ auf, und sie definiert es, indem sie es mit Rassismus vergleicht, indem sie auszugsweise sagt (auf Seite 3): „When you argument … that that there less women write good poet dies rechtfertigt ihren totalen Ausschluss, Sie nehmen eine Position ein, die der des Rassisten analog ist – ich könnte Sie in diesem Fall einen „Sexisten“ nennen … Sowohl der Rassist als auch der Sexist tun so, als ob alles, was passiert ist, nie gewesen wäre passiert, und beide treffen Entscheidungen und kommen zu Schlussfolgerungen über den Wert einer Person, indem sie sich auf Faktoren beziehen, die in beiden Fällen irrelevant sind.“ Laut Shapiro erschien der Begriff „Sexismus“ zum ersten Mal in gedruckter Form in Caroline Birds Rede "On Being Born Female", das am 15. November 1968 in Vital Speeches of the Day (S. 6) veröffentlicht wurde. In dieser Rede sagte sie unter anderem: „Im Ausland wird anerkannt, dass wir in vielerlei Hinsicht ein sexistisches Land sind. Sexismus ist die Beurteilung von Menschen nach ihrem Geschlecht, obwohl das Geschlecht keine Rolle spielt. Sexismus soll sich auf Rassismus reimen.“ Sexismus kann definiert werden als eine Ideologie, die auf dem Glauben basiert, dass ein Geschlecht dem anderen überlegen ist. Es handelt sich um Diskriminierung, Vorurteile oder Stereotypisierung aufgrund des Geschlechts und wird am häufigsten gegenüber Frauen und Mädchen ausgedrückt. Die Soziologie hat untersucht, wie sich Sexismus sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene manifestiert. Laut Richard Schaefer wird Sexismus von allen großen gesellschaftlichen Institutionen aufrechterhalten. Soziologen beschreiben Parallelen zu anderen ideologischen Unterdrückungssystemen wie dem Rassismus, der ebenfalls sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene wirkt. Die frühen Soziologin Charlotte Perkins Gilman, Ida B. Wells und Harriet Martineau beschrieben Systeme der Geschlechterungleichheit, verwendeten aber nicht den später geprägten Begriff Sexismus. Soziologen, die das funktionalistische Paradigma übernommen haben, z. Talcott Parsons verstand die Ungleichheit der Geschlechter als das natürliche Ergebnis eines dimorphischen Geschlechtermodells. Die Psychologinnen Mary Crawford und Rhoda Unger definieren Sexismus als Vorurteile von Einzelpersonen, die „negative Einstellungen und Werte gegenüber Frauen als Gruppe“ umfassen. Peter Glick und Susan Fiske prägten den Begriff ambivalenter Sexismus, um zu beschreiben, wie Stereotypen über Frauen sowohl positiv als auch negativ sein können und dass Individuen die Stereotypen, die sie haben, in feindlichen Sexismus oder wohlwollenden Sexismus unterteilen. Die feministische Autorin Bell Hooks definiert Sexismus als ein System der Unterdrückung, das führt zu Nachteilen für Frauen. Die feministische Philosophin Marilyn Frye definiert Sexismus als einen „Einstellungs-konzeptuellen-kognitiven-Orientierungs-Komplex“ aus männlicher Vorherrschaft, männlichem Chauvinismus und Frauenfeindlichkeit. Die Philosophin Kate Manne definiert Sexismus als einen Zweig einer patriarchalischen Ordnung. In ihrer Definition rationalisiert und rechtfertigt Sexismus patriarchale Normen, im Gegensatz zu Frauenfeindlichkeit, dem Zweig, der patriarchale Normen überwacht und durchsetzt. Manne sagt, dass Sexismus oft versuche, patriarchalische soziale Arrangements als natürlich, gut oder unvermeidlich erscheinen zu lassen, so dass es keinen Grund zu geben scheint, sich ihnen zu widersetzen.

Geschichte

Antike Welt

Der Status der Frauen im alten Ägypten hing von ihren Vätern oder Ehemännern ab,